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Böllerverbotsdiskussion, aktuelle Nachlese

Alle Jahre wieder, Diskussionen um Böllerverbote. Beschwichtigungen der Parteien, die Geldgeschenke von Lobbyverbänden bekommen, oder um die Mehrwertsteuereinnahmen aus den Böllerverkäufen bangen.

Abgesprengte Hände von Jugendlichen, verbrannte Gebäude wie die historische Kirche in den Niederlanden, verletzte Unbeteiligte, „alles nicht so schlimm“, soll uns suggeriert werden. „War schon mal schlimmer“. Auch in Landshut: „eine ruhige Nacht, keine besonderen Vorkommnisse“, angeblich.

Ja, weil rund um die Altenheime und Kirchen natürlich niemand die Polizei ruft, weil die Böllerverbotszonen nicht beachtet werden. Und auch sonst niemand von selbst kommt, um diese Zonen, die ja auch gar nicht markiert sind, zu kontrollieren. „Wo kein Kläger, da kein Richter“.

Jedenfalls kann man seitens der Beliebigkeits-Politiker hoffen, auch wie jedes Jahr, dass die Diskussionen schnell vom Tagesgeschehen verdrängt werden, man das Thema also aussitzen kann.

Damit es das nicht tut, gibt es von der Gewerkschaft der Polizei – das sind jene Damen und Herren, die für die Versäumnisse und Fehlentwicklungen von Gesellschaft, Bildungssystem und Politik den Kopf hinhalten müssen – eine Petition:

2025_12_29_silvester

https://www.gdp.de/berlin/de/stories/2025/12/2025_12_29_silvester

Bitte unterschreiben! Damit wir unser Ordnungskräfte besser schützen können und die Politik ihren Handlungsauftrag endlich wahrnimmt.